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Zeit der Krähen. Das Lied von Eis und Feuer 07 Taschenbuch – 1. Juni 2006
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George R. R. Martin
(Autor)
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Seitenzahl der Print-Ausgabe570 Seiten
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SpracheDeutsch
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HerausgeberBlanvalet Taschenbuch Verlag
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Erscheinungstermin1. Juni 2006
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Abmessungen13.6 x 4 x 20.8 cm
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ISBN-103442243505
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ISBN-13978-3442243501
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Produktinformation
- Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag (1. Juni 2006)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 570 Seiten
- ISBN-10 : 3442243505
- ISBN-13 : 978-3442243501
- Abmessungen : 13.6 x 4 x 20.8 cm
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Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 809,879 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen
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Die Handlung setzt direkt nach dem grandiosen Finale des Vorgängers Die Königin der Drachen ein. Die sieben Königslande sind vom Krieg verheert. Cersei versucht für ihren Sohn Tommen die Macht über das Reich zu sichern. Doch werden im ganzen Land Pläne geschmiedet, diese Macht ins Wanken zu bringen. Die Konflikte zwischen den Adelshäusern, den umherziehenden Banden und religiösen Fanatikern bereiten den Krähen so manches Festmahl ...
Zeit der Krähen beschränkt sich auf die Hälfte der bekannten Hauptfiguren -- Tyrion und Daenerys zum Beispiel werden erst in späteren Bänden wieder auftauchen -- und baut vorerst nur langsam auf, was in Band 8 Die dunkle Königin zu einem überraschenden Showdown führen wird. Was Spannung und Dramatik angeht, kann Zeit der Krähen darum nicht mit dem Rest der Serie mithalten.
Aber die Detailfülle, die realistischen Schilderungen und Figurenmotivationen sind auch hier wieder atemberaubend. Die raue, mittelalterliche Welt Martins ist so plausibel, so echt, dass man sie mit der Wirklichkeit verwechseln könnte. Martin lässt sich nicht zu einem Gut-Böse-Schema à la Tolkien hinreißen, er verzichtet auch auf jegliche Effekthascherei mit abgenutzten Fantasy-Elementen. Er setzt voll auf seine Figuren und die Glaubwürdigkeit seiner Welt. Das ist ergreifend, spannend, überraschend und zuweilen zutiefst erschreckend.
Das Lied von Eis und Feuer ist schon jetzt ein unbestrittener Klassiker der Fantasy-Literatur, von Kritikerlob weltweit überhäuft und von unzähligen Autoren nachgeahmt. Und Zeit der Krähen macht zum nunmehr siebten Male deutlich, warum diese Serie ist, was sie ist: ein Meisterwerk! -- Simon Weinert
Pressestimmen
George Martin beweist, dass epische Fantasy gleichzeitig hohen Ansprüchen genügen und höchst unterhaltsam sein kann." (Terri Windling)
Klappentext
Robert Jordan
"Die vielleicht beste epische Fantasy überhaupt."
Marion Zimmer Bradley
"Höchste Kunstfertigkeit, wirkliche Tiefe!"
Kirkus Reviews
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
»Drachen«, sagte Mollander. Er hob einen schrumpligen Apfel vom Boden auf und warf ihn von einer Hand in die andere.
»Mach schon«, verlangte Alleras die Sphinx. Er zog einen Pfeil aus dem Köcher und legte ihn auf die Sehne.
»Einen Drachen würde ich auch gern mal sehen.« Roone war der Jüngste unter ihnen, ein vierschrötiger Junge, dem zwei Jahre fehlten, bis man ihn einen Mann nennen durfte. »Sehr gern.«
Und ich würde gern in Roseys Armen schlafen, dachte Pate. Er rutschte unruhig auf der Bank hin und her. Morgen schon könnte das Mädchen ihm gehören. Ich gehe mit ihr fort aus Oldtown, über die Meerenge, in eine der Freien Städte. Dort gab es keine Maester, niemanden, der ihm Vorhaltungen machen könnte.
Durch die Fensterläden über ihm hörte er Emmas Lachen, das sich mit der tiefen Stimme des Mannes mischte, dem sie gerade zu Diensten war. Sie war die älteste Schankmagd im Federkiel und Fässchen, mindestens vierzig, ein wenig korpulent, aber noch immer hübsch. Rosey war ihre Tochter, fünfzehn und unlängst erblüht. Roseys Jungfräulichkeit würde einen goldenen Drachen kosten, hatte Emma verkündet. Pate hatte neun Silberhirschen und einen Topf voller Kupfersterne und Pfennige gespart, was ihm jedoch nicht viel weiterhalf. Vermutlich würde er eher einen echten Drachen ausbrüten, als jemals einen goldenen in die Hände bekommen.
»Für Drachen bist du zu spät geboren, Junge«, meinte Armen der Akolyth zu Roone. Armen trug ein Lederband um den Hals, an dem Glieder aus Zinn, Blei und Kupfer aufgereiht waren, und wie die meisten Akolythen schien er zu glauben, bei Novizen sitze anstelle des Kopfes eine Rübe zwischen den Schultern. »Der Letzte ist während der Herrschaft von König Aegon dem Dritten verendet.«
»Der letzte Drache in Westeros«, widersprach Mollander.
»Wirf den Apfel«, verlangte Alleras aufs Neue. Ihre Sphinx war ein schöner junger Mann. Alle Schankmädchen schwärmten für ihn. Sogar Rosey legte ihm manchmal die Hand auf den Arm, wenn sie ihm Wein brachte, und Pate tat dann stets zähneknirschend so, als bemerke er nichts.
»Der letzte Drache in Westeros war der letzte Drache überhaupt«, beharrte Armen. »Das ist doch allseits bekannt.«
»Der Apfel«, sagte Alleras. »Es sei denn, du willst ihn essen.«
»Hier.« Mollander vollführte einen kleinen Hüpfer und zog dabei seinen Klumpfuß hinter sich her, wirbelte herum und schleuderte den Apfel mit einer tief geführten Armbewegung in den Nebel, der über dem Honeywine hing. Ohne diesen Fuß wäre er ein Ritter geworden, wie sein Vater. In den dicken Armen und den breiten Schultern steckte jedenfalls ausreichend Kraft. Schnell und weit flog der Apfel …
… doch nicht so schnell wie der Pfeil, der hinterher zischte, ein schrittlanger Schaft aus goldenem Holz, der am Ende scharlachrot befiedert war. Pate sah nicht, wie der Pfeil den Apfel traf, hörte es jedoch. Ein leises Plopp hallte über den Fluss zu ihnen herüber, darauf folgte ein Platschen.
Mollander pfiff. »Du hast ihn glatt entkernt. Süß.«
Nicht halb so süß wie Rosey. Pate liebte ihre braunen Augen und ihre knospenden Brüste, er mochte die Art, wie sie ihn anlächelte, wann immer sie ihn sah. Auch in ihre Grübchen war er verliebt. Manchmal lief sie beim Servieren barfuß, um das Gras unter den Füßen zu spüren. Das gefiel ihm ebenfalls. Er liebte ihren sauberen Geruch und ihre Haare, die sich hinter den Ohren lockten. Sogar ihre Zehen hatten es ihm angetan. Einmal hatte sie ihm nachts erlaubt, ihr die Füße zu reiben, und er durfte sogar mit den Zehen spielen. Dabei hatte er sich für jede eine lustige Geschichte ausgedacht, damit Rosey nur nicht aufhörte zu kichern.
Vielleicht wäre es besser, auf dieser Seite der Meerenge zu bleiben. Er könnte mit seinen ersparten Münzen einen Esel kaufen, würde sich mit Rosey beim Reiten abwechseln und durch Westeros wandern. Ebrose glaubte vielleicht, Pate sei des Silbers nicht würdig, aber Pate konnte einen Knochen richten oder einen Fieberkranken zur Ader lassen. Das gemeine Volk würde seine Hilfe schätzen. Wenn er dazu noch lernte, Haare zu schneiden und Bärte zu scheren, könnte er Barbier werden. Das würde mir genügen, sagte er sich, solange ich nur bei Rosey wäre. Rosey war alles auf der Welt, was er sich wünschte.
Nicht immer war es so gewesen. Früher einmal hatte er davon geträumt, ein Maester auf einer Burg zu werden und für einen großzügigen Lord tätig zu sein, der ihn für seine Weisheit achtete und ihm zum Dank für seine Dienste ein wunderschönes weißes Pferd schenkte. Wie hoch zu Ross hätte er gesessen, wie nobel wäre er dahergeritten und hätte dem gemeinen Volk auf der Straße von oben zugelächelt …
Eines Abends hatte Pate im Schankraum vom Federkiel und Fässchen nach dem zweiten Krug dieses grässlich starken Apfelweins damit geprahlt, dass er nicht ewig ein Novize bleiben werde. »Gewiss, gewiss«, hatte der Faule Leo gerufen. »Später bist du ein ehemaliger Novize und hütest Schweine.«
Er trank den letzten Schluck aus seinem Krug. Die Fackeln auf der Terrasse des Federkiel und Fässchen bildeten eine Insel aus Licht in einem Meer aus Nebel. Weiter flussabwärts schwebte das ferne Leuchtfeuer des hohen Turms, des Hightower, in der Feuchtigkeit der Nacht wie ein orangefarbener, dunstverhangener Mond, doch auch dieses Licht hellte Pates Stimmung nicht auf.
Der Alchimist hätte längst hier sein sollen. Hatte sich der Mann lediglich einen bösen Scherz erlaubt, oder war ihm etwas zugestoßen? Es wäre nicht das erste Mal, dass sich das Schicksal für Pate zum Schlechten wendete. So hatte er sich zunächst glücklich geschätzt, als man ihn auswählte, dem alten Erzmaester Walgrave bei den Raben zu helfen, denn er hätte sich niemals träumen lassen, dass er schon nach so kurzer Zeit dem alten Mann seine Mahlzeiten bringen, seine Gemächer kehren und ihn jeden Morgen anziehen würde. Alle behaupteten, der Greis habe über die Rabenzucht mehr vergessen, als die meisten Maester je an Wissen anhäufen würden, daher war Pate der festen Überzeugung gewesen, er dürfe zumindest auf ein schwarzes Eisenglied hoffen. Doch schließlich stellte sich heraus, dass Walgrave ihm keines verleihen konnte. Der alte Mann hatte seinen Rang als Erzmaester allein aufgrund der Höflichkeit seiner Kollegen behalten. Was für ein großer Maester er einst auch gewesen sein mochte, jetzt verhüllte seine Robe ein ums andere Mal eingenässte Unterwäsche, und vor einem halben Jahr hatte ihn ein Akolyth weinend in der Bibliothek entdeckt, weil er den Rückweg zu seinen Gemächern nicht mehr fand. Maester Gormon saß jetzt unter der eisernen Maske auf Walgraves Platz, genau jener Gormon, der Pate einst des Diebstahls bezichtigt hatte.
Im Apfelbaum am Wasser begann eine Nachtigall mit ihrem Gesang. Die lieblichen Laute boten eine willkommene Abwechslung zu dem rauen Krakeelen und dem endlosen Krächzen der Raben, um die er sich den ganzen Tag gekümmert hatte. Die weißen Raben kannten seinen Namen und murmelten ihn einander zu, sobald sie den Jungen sahen, »Pate, Pate, Pate«, so lange, bis ihm nur noch nach Schreien zumute war. Die weißen Vögel waren Erzmaester Walgraves ganzer Stolz. Nach seinem Tod wollte er von ihnen gefressen werden, und Pate hegte den leisen Verdacht, dass sie auch durchaus darauf erpicht waren, ihn zu verspeisen.
Vielleicht lag es an diesem grässlich starken Apfelwein – Pate war eigentlich gar nicht gekommen, um zu trinken, aber Alleras hatte zur Feier seines Kupferglieds eingeladen, und das schlechte Gewissen hatte Pates Durst geweckt – dennoch klang es fast, als trällerte die Nachtigall Gold für Eisen, Gold für Eisen, Gold für Eisen. Das war überaus eigenartig, das Gleiche hatte der Fremde an jenem Abend gesagt, an dem Rosey sie zusammengebracht hatte. »Wer seid Ihr?«, hatte Pate von ihm wissen wollen, und der Mann hatte geantwortet: »Ein Alchimist. Ich kann Eisen in Gold verwandeln.« Und dann hatte er plötzlich diese Münze in der Hand, ließ sie...
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Kundenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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So konnte ich sofort nachdem ich „Die Königin der Drachen“ fertig hatte, mit „Zeit der Krähen“ fortfahren. Dieser siebte Band ist allerdings der schwierigste von allen, weil sich im letzten Band viel ereignet hat und ganz viele Figuren gestoben sind.
In „Zeit der Krähen“ wurde ganz vielen Personen nur ein Kapitel gewidmet, was die ganze Handlung etwas ins Stocken bringt und das Buch selber etwas langatmig erscheinen lässt. Neue Charaktere kommen hinzu, anderen, wie beispielsweise JON SCHNEE, ist dieses Mal gar kein Kapitel gewidmet.
Der Krieg in „Westeros“ scheint beendet zu sein, ROBB STARK, TYWIN LENNISTER, BALON GRAUFREUD, RENLY BARATHEON und KÖNIG JOFFREY sind tot. STANNIS BARATHEON hat sich in den Norden gerettet, wo JON SCHNEE zum neuen Kommandanten der Nachtwache gewählt wurde.
Der achtjährige TOMMEN BARATHEON sitzt jetzt auf dem „Eisernen Thron“, CERSEI, seine Mutter, kontrolliert ihn und ist defacto Herrscherin über die „Sieben Königslande“.
TYRION, der „Vatermörder“, ist auf der Flucht, SANSA wird von PETYR BAELISH versteckt.
Die Handlung spielt an den unterschiedlichsten Orten, in den „Kronlande“, im „Grünen Tal“, auf „Braavos“, in „Dorne“, auf den „Eiseninseln“ und natürlich in Königsmund“.
Das ist also wirklich ein bisschen kompliziert, ein ewiges Hin und Her, bei dem die Spannung etwas auf der Strecke bleibt. Interessant ist es, keine Frage, aber es liest sich halt nicht mehr ganz so flüssig wie die Bücher davor.
Vieles das hier erzählt wird, erweist sich dann später als eigentlich unwichtig, allerdings weiß man das erst, wenn man die folgenden Bände gelesen hat … wo es aber wieder sehr viel besser wird.
Mein Fazit: Band sieben, „Zeit der Krähen“ ist so eine Art Übergang, viele bekannte Figuren wurden getötet du sind nicht mehr dabei, neue kommen hinzu, die erst aufgebaut werden sollen. Bei einigen erschließt sich mir das nicht so ganz, alle sin allem ist der siebte Band der bisher schlechteste.
Normal habe ich die Bücher in Rekordzeit verschlungen, der Band hat sich gezogen, der hat etwas gedauert. Trotzdem ist er natürlich wichtig, es lohnt sich dabei zu bleiben, denn ab band acht wird es wieder richtig gut…..
Von \m/arcolino am 29. September 2020
So konnte ich sofort nachdem ich „Die Königin der Drachen“ fertig hatte, mit „Zeit der Krähen“ fortfahren. Dieser siebte Band ist allerdings der schwierigste von allen, weil sich im letzten Band viel ereignet hat und ganz viele Figuren gestoben sind.
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Der Krieg in „Westeros“ scheint beendet zu sein, ROBB STARK, TYWIN LENNISTER, BALON GRAUFREUD, RENLY BARATHEON und KÖNIG JOFFREY sind tot. STANNIS BARATHEON hat sich in den Norden gerettet, wo JON SCHNEE zum neuen Kommandanten der Nachtwache gewählt wurde.
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Die Handlung spielt an den unterschiedlichsten Orten, in den „Kronlande“, im „Grünen Tal“, auf „Braavos“, in „Dorne“, auf den „Eiseninseln“ und natürlich in Königsmund“.
Das ist also wirklich ein bisschen kompliziert, ein ewiges Hin und Her, bei dem die Spannung etwas auf der Strecke bleibt. Interessant ist es, keine Frage, aber es liest sich halt nicht mehr ganz so flüssig wie die Bücher davor.
Vieles das hier erzählt wird, erweist sich dann später als eigentlich unwichtig, allerdings weiß man das erst, wenn man die folgenden Bände gelesen hat … wo es aber wieder sehr viel besser wird.
Mein Fazit: Band sieben, „Zeit der Krähen“ ist so eine Art Übergang, viele bekannte Figuren wurden getötet du sind nicht mehr dabei, neue kommen hinzu, die erst aufgebaut werden sollen. Bei einigen erschließt sich mir das nicht so ganz, alle sin allem ist der siebte Band der bisher schlechteste.
Normal habe ich die Bücher in Rekordzeit verschlungen, der Band hat sich gezogen, der hat etwas gedauert. Trotzdem ist er natürlich wichtig, es lohnt sich dabei zu bleiben, denn ab band acht wird es wieder richtig gut…..
Bevor ich überhaupt Notiz von GoT genommen hatte, kaufte ich mir die ersten drei Bände und begann zu lesen. Dass es sich dabei um die gehypte Serie handelte, war mir nicht bewusst. Nach den ersten 100 Seiten war ich allerdings etwas erschlagen. So viele Charaktere und Geschichten waren mir erstmal zu viel und so legte ich es beiseite. Dann schauten wir irgendwann mal die Serie und ich bemerkte, dass ich da doch auch Bücher habe. Also fing ich noch einmal an und mit dem Hintergrund der Serie lief es deutlich besser.
Zum Schreibstil und Lesevergnügen:
Wenn man sich einmal reingebissen und den Durchblick erlangt hat, dann sind die Bücher von Feur und Eis wirklich klasse. Der Schreibstil ist eingänglich und vielseitig (mit ein paar Ausnahmen hinsichtlich Lieblingsformulierungen). Atmosphärisch wird viel getan, ohne ellenlange Seiten mit Ortbeschreibungen abzulieferen.
Zum Inhalt (KEIN Spoiler):
Nein, ich werde hier keine Inhalte spoilern. Fakt ist, dass die Figuren spannend und vor allem glaubwürdig sind. Die Geschichte darum ist äußerst dicht, ja, manchmal vielleicht auch etwas zu dicht. Hier ist es spannend einen Vergleich mit der TV Serie zu machen, die es auf ihrer Art schafft, Inhalte wegzulassen oder so umzuschreiben, dass sie manchmal fast besser umgesetzt sind, als im Buch. In Summe bietet auch dieser Teil wieder einen gewaltigen Inhalt, der einen mitreißt und manchmal auch aufgrund des Umfangs und der Dichte ein kleines Stück überfordert. Dennoch kann ich dieses Buch nur empfehlen!
Der Grund, weshalb es nicht die eigentlich wohlverdienten 5 Sterne gibt, ist der nun wirklich unverschämte Preis. Während man alle 5 Bücher auf Englisch für unter 25€ kaufen kann, muss man für die 10 deutschen Übersetzungen fast 150€ zahlen. Selbst wenn die Übersetzung in doppelt so vielen Büchern veröffentlicht wird, sollte dabei trotzdem der Gesamtpreis beachtet werden.



